Ökologische Nachhaltigkeit im Projekt
„Refugien in OWL – Vom Wurzeln und Blühen“

WAS WIR KONKRET TUN

Mobilität

a) Publikumsverkehr
Der Publikumsverkehr ist der größte CO2-Verursacher bei Kulturveranstaltungen. Im Projekt „Refugien in OWL – Vom Wurzeln und Blühen“ setzen wir deshalb vermehrt auf Spaziergangsformate. Auf dem Spaziergang sind wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß unterwegs, um möglichst wenig CO2 zu verursachen. Wir bitten unsere Gäste, im Vorfeld, mit dem ÖPNV oder dem Fahrrad anzureisen. Die Treffpunkte wählen wir so, dass sie möglichst gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sind. Im unmittelbaren Vorfeld der Veranstaltung wird das Publikum über die Anbindung an den ÖPNV informiert.
Sollten Besucher:innen auf das Auto angewiesen sein, regen wir an, Fahrgemeinschaften zu bilden, Car-Sharing-Angebote oder Park and Ride-Möglichkeiten zu nutzen.

b) Projektinterner Verkehr
Zu den Proben im TOR 6 Theaterhaus reisen das Team und die Künstler:innen in der Regel mit Fahrrad oder ÖPNV an oder bilden Fahrgemeinschaften.
Zu den Proben und der Aufführung an den Veranstaltungsorten reisen das Team und die Künstler:innen in Fahrgemeinschaften und mit ÖPNV an.
Das Theaterlabor besitzt keinen Transporter (mehr). Für den Transport von Bühnenelementen, Requisiten und Material wird deshalb ein Kleintransporter (möglichst E-Mobilität) geliehen (über cambio-CarSharing).

Versorgung/Catering

Im Rahmen der Veranstaltungen wird manchmal ein Catering angeboten. Hier verwenden wir ausschließlich wiederverwendbares Geschirr und Besteck. Bei den Zutaten achten wir auf Regionalität und Saisonalität sowie Bio- oder Fairtrade-Standards und bieten grundsätzlich vegetarisches Essen mit veganen Optionen an.

Material und Ressourcenverbrauch

Das Theaterlabor verfügt über einen immensen Kostüm- und Requisitenfundus, über ein Lager für Bühnenbilder und Baumaterialien sowie über eine Werkstatt. Wo immer möglich werden Requisiten, Kostüme und Bühnenbilder nicht neu angeschafft, sondern wir greifen auf Vorhandenes zurück. Nicht mehr verwendete Bühnenbildelemente werden immer wieder neu und anders benutzt. So auch in diesem Projekt – es wird nichts neues gebaut, ggf. werden besondere individuelle Kostümteile zugekauft. Vorhandenes wird umgearbeitet. Verbrauchsmaterialien werden zugekauft und sparsam verwendet.
Wir drucken keine Werbeflyer für die einzelnen Veranstaltungen, sondern informieren auf digitalem Wege. So verbrauchen wir nur minimale Ressourcen.

Energie und Energieeffizienz

Im TOR 6 Theaterhaus beziehen wir den Ökostrom der Stadtwerke Bielefeld.
Unsere Spaziergangsformate sind ein besonders energieeffizientes Kulturformat, denn es wird kein Strom verbraucht.
In den anderen Formaten kommt nur wenig Technik zum Einsatz. Die Performances spielen bei Tageslicht, deshalb ist keine oder nur wenig Beleuchtung nötig. Wenn doch nötig, setzen in diesem Projekt auf LED-Leuchten. Sofern nicht vorhanden, wird diese Lichttechnik geliehen.

Digitales und Büroabläufe

Das Büroteam des Theaterlabors hat sich im Rahmen des Projekts einen Prinzipienkatalog zum Umgang mit IT-Technik und den Webauftritten, zum Nutzungsverhalten, zu Büroabläufen und zu Ablagen und Datenspeichern erarbeitet, der als Grundlage zum emissionsfreien Arbeiten gilt.

Teilprojekte
Digitale Impressionen

Das Projekt wird durch die Regionale Kulturförderung des Landes NRW und die LWL Kulturstiftung gefördert.