Spaziergänge durch Raum und Zeit (2024/ 2025)
Die Spaziergänge durch Raum und Zeit in Bielefeld zeichnen sich durch eine Kombination aus Bewegung, neuen Infos über die eigene Stadt und die Möglichkeit, sich selbst interaktiv einzubringen, aus.
Im Anschluss an einen gut vorbereiteten Gang über mehrere Stationen treffen sich die Teilnehmenden im TOR6 Theaterhaus noch zu Kaffee, Kuchen und regen Austausch.
Beim ersten Spaziergang am 05.05.2024 legten die Teilnehmer:innen im Alter von 9-80 Jahren gemeinsam 4,5 km und 90 Höhenmeter zurück. Nach einem Kennenlernen mit Theaterspielen rund um das Thema Raum und Zeit ging es mit der Straßenbahn zur Rudolf-Oetker-Halle; von dort aus zu Fuß durch den Bürgerpark hinauf zum Johannisberg entlang der Promenade bis zur Terrasse mit Blick auf die Sparrenburg und weiter durch den Winzerschen Garten bis zur Friedenslinde an der Altstädter Marienkirche und zurück ins Theater.
Unterwegs inspirierten die Geschichte und Topographie der „grünen Stadt“ Bielefeld die Teilnehmenden zu Gesprächen und verschiedenen Theatereinlagen – so entstanden an verschiedenen Stellen spontane Szenen und es wurden neue Gesetze für mehr Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit an der „Friedenslinde“ diskutiert, verkündet und später im TOR6 Theaterhaus auf einem gemeinsam gestalteten Plakat festgehalten.
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Bei der zweiten Ausgabe am 23.03.2025 war das übergeordnete Thema „Wie will ich wohnen?“. Zu Fuß ging es durch die Ravensbergerstraße entlang der freigelegten Lutter und den modernisierten Ankerwerken zum Landgericht. Mit der Straßenbahn ging es dann zur genossenschaftlichen Wohnanlage der „Freien Scholle“ im Siekerfeld, wo die Gruppe historische Informationen zur Genossenschaft und dem Backsteinimpressionismus bekamen.
Inspiriert von der Bärenstatue vor der Wohnanlage sollten die Teilnehmenden die „Vier Bielefelder Stadtmusikanten“ als lebende Statue darstellen. Von hier aus ging es an der Obstwiese des Obst-Aboretum vorbei, wo es Infos über die Arbeit des Aboretum gab, an der Römischen Wallanlage zum Restaurant „Brands Busch“. Hier gab es eine längere Pause mit Verpflegung. Angeregt von der römischen Wallanlage wurde nun das Thema Wohnen und Bevölkerungsdichte angeschnitten und hierzu die Bevölkerungsdichte verschiedener Städte auf einer 4 qm Fläche nachgestellt. Über Bethel, dem Remterweg, dem „Haus Abendfrieden“ und dem „Alten Friedhof“ kam die Gruppe zur Zionskirche, von wo aus es auf verschiedenen Wegen (zu Fuß, mit der Bahn) zurück ins TOR6 Theaterhaus ging.











