MMK // Männer rollen – Vortrag, Performance und Gespräch
Männer rollen
Vortrag, Performance und Gespräch
Von MMK
Tickets: 20€ (Solipreis) // 14€ (Normalpreis) // 8€ (Ermäßigt) // 5€ (SuS) // 0€ (Bielefeld-Pass)
MMK befragt Männlichkeiten. Dafür lädt das Tanzkollektiv jeweils eine*n Autor*in oder Forscher*in zu einem geteilten Abend aus Vortrag, Performance und Gespräch ein. Gemeinsam beleuchten sie Männlichkeit aus autobiografischer, theoretischer und tänzerischer Perspektive und treten miteinander sowie mit dem Publikum in den Austausch.
In der Performance „Männer rollen“ untersucht Tänzer und Choreograf Mark Christoph Klee sein Bild von Männlichkeit, geprägt vom elterlichen Handwerksbetrieb und seinem Coming-out als junger Mann. In einem Bühnenbild aus 100 Porenbetonsteinen sucht er nach Sanftheit. Er reflektiert eigene Privilegien und fragt, wie patriarchale Strukturen die Beziehung zu seinen Eltern formen, bis tief in die queere Community hineinwirken und sogar seine eigene sexuelle Lust durchdringen.
Der dreiteilige Abend fragt, was geschieht, wenn Männer ins Rollen geraten und mit ihnen sinnbildlich ein ganzes System.
Leichte Sprache
MMK untersucht Männlichkeit. Das Tanzkollektiv lädt dazu Fachleute oder Autoren ein. Gemeinsam gestalten sie einen Abend mit einem Vortrag, einer Aufführung und einem Gespräch. Die Beteiligten betrachten Männlichkeit theoretisch und tänzerisch. Sie sprechen untereinander und mit den Zuschauenden.
In dem Tanzstück „Männer rollen“ prüft Mark Christoph Klee seine eigene Männlichkeit. Seine Erfahrungen im elterlichen Handwerksbetrieb und sein Coming-out prägen ihn. Auf der Bühne nutzt er 100 Betonsteine und sucht nach Zärtlichkeit. Er denkt über seine Vorteile nach. Er zeigt, wie männliche Machtstrukturen die Beziehung zu seinen Eltern und der queeren Gemeinschaft beeinflussen. Diese Strukturen verändern sogar sein Liebesleben.
Der Abend besteht aus drei Teilen. Er zeigt, was passiert, wenn Männer und veraltete Systeme sich verändern.
EN
MMK questions masculinities. For each evening, the dance collective invites an author or researcher to a shared program of lecture, performance, and conversation. Together, they look at masculinity from autobiographical, theoretical, and dance-based perspectives, and engage with one another and with the audience.
In the performance „Männer rollen“ (roughly „Men Rolling“), dancer and choreographer Mark Christoph Klee examines his image of masculinity, shaped by his parents‘ craft business and by his coming out as a young man. On a stage set made of 100 concrete blocks, he searches for softness. He reflects on his own privileges and asks how patriarchal structures shape his relationship with his parents, reach deep into the queer community, and even permeate his own sexual desire.
The evening, in three parts, asks what happens when men start to roll, and with them, symbolically, an entire system.
Credits:
Künstlerische Zusammenarbeit: Coralie Merle & Jasiek Mischke
Choreographie & Performance: Mark Christoph Klee
Dramaturgie: Charlotte Mathiessen
Outside Eye: Elisabeth Bohde
Prozessbegleitung: Torsten Schütte & Leon Emil Franzke
Komposition: Christopher Ramm
Lichtdesign: Lars Kracht
Kostüm: Dominik Więcek
Kostümassistenz: Liza Dragan
Presse und Öffentlichkeitsarbeit: Farina Jäger
Produktionsassistenz: Juliane Hanssen
Instagram Handles @merle_mischke_klee
Künstlerische Zusammenarbeit: @coraliemerle & @jasiekmischke
Choreographie & Performance: @markchristophklee
Dramaturgie: @charlotteisfuming
Outside Eye: Elisabeth Bohde
Prozessbegleitung: @emil_franzke
Komposition: @christopher_ramm
Lichtdesign: Lars Kracht
Kostüm: @dominik_wiecek
Kostümassistenz: @dragan.li
Presse und Öffentlichkeitsarbeit: @farina_colada
Produktionsassistenz: @hanssen.jul
Foto von Dominik Więcek
Die Vorrecherche wurde gefördert durch das Stipendium für Darstellende Künste der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS. „Männer rollen“ entstand in Koproduktion mit der Theaterwerkstatt Pilkentafel Flensburg und wurde gefördert durch das Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, die Freie und Hansestadt Hamburg – Behörde für Kultur und Medien, den Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Hamburgische Kulturstiftung sowie die Stadt Flensburg und die Stadt Neumünster. Probenaufenthalte ermöglichte die Arthur Boskamp-Stiftung Hohenlockstedt im Rahmen von „Zu Gast im M.1“ sowie die FigurenZauberei Großharrie. Sponsoring durch Elektro Klee Netztechnik.
