Auf dieser Seite informieren wir euch über unseren Umgang mit der Coronapandemie

Seit August 2022 gilt:

 

Ein paar grundsätzliche Bemerkungen:

Wir sind ein Team von 15 Leuten, das als künstlerisches Ensemble, als Pädagogen, in der Projektarbeit und in der Organisation unserer Spielstätte arbeitet. Jede:r von uns hat in verschiedenen Arbeitsbereichen Verantwortung, jede:r von uns ist für das Theater systemrelevant. Krankheitsbedingte Ausfälle gefährden nicht nur einzelne Projekte, sondern auch sehr schnell die Funktionsfähigkeit unserer Institution als Ganzes. Das Theaterlabor mit seiner Vielzahl an Projekten und Angeboten und dem laufenden Veranstaltungsbetrieb existiert, weil wir uns mit aller Kraft einbringen und unsere Institution gemeinsam weiter entwickeln wollen. Für uns hat die Aufrechterhaltung unserer Arbeitsfähigkeit eine sehr hohe Priorität.

Wir bewegen uns also in einem klassischen Spannungsfeld: Abwägen zwischen Freiheit und Sicherheit.

In unserem Fall heißt das: Soviel menschlichen Kontakt anhand künstlerischer Arbeit ermöglichen, während wir gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit von Infektionen so gering wie möglich halten wollen.

 

 

Was heißt das für dich als Besucher:in?

Wenn du eine unserer Veranstaltungen – also Theaterlabor im TOR6 – besuchst, gilt 2G und Maskenpflicht, d.h. wir überprüfen am Eingang, ob du min. zweimal geimpft oder genesen bist und weisen dich darauf hin, dass Zuschauende im Haus durchgängig Maske tragen. Eine Ausnahme gilt im Foyer am Tisch, dort darfst du die Maske abnehmen und etwas trinken. Diese Regeln gelten für alle Besucher, Mitarbeiter, Projektteilnehmer.

Aus unserer Sicht ist die Einhaltung dieser Regeln ein angemessenes Instrument, um die Wahrscheinlichkeit von Infektionen in unserem Theater zu verringern.

 

 

Noch ein paar Sätze zu unserer Kommunikation:

Unsere Expertise liegt in der Produktion künstlerischer Arbeit und kultureller Projekte. Wir sind nicht der Auffassung, dass wir in der Pflicht sind, Gespräche über die Angemessenheit unseres Handeln mit Menschen zu führen, deren vordringliches Interesse das Thema „pandemiebedingte Hygienemaßnahmen“ und nicht etwa die Auseinandersetzung mit künstlerischer Arbeit ist. Denn: Unser Vorgehen ergibt sich aus den oben beschriebenen Haltungen, Prioritäten und Notwendigkeiten, die sehr spezifisch für das Theaterlabor Team im TOR6 Theaterhaus gelten.

Uns also ein Gespräch „anzubieten“, in dem es um die Wirksamkeit der Impfung, Karl Lauterbach, die Parallelen unseres Vorgehens mit den Methoden der Nazi-Gewaltherrschaft geht (usw.), lehnen wir ab. Und zwar sowohl auf social media, als auch um 5vorEinlass an der Kasse.

 

 

Aber:

Wenn dich tatsächlich eine oder mehrere unserer Aktivitäten interessieren und du aufgrund der Maßnahmen Schwierigkeiten hast zu partizipieren, dann setz dich mit uns in Verbindung und wir finden andere Wege, dich teilhaben zu lassen. Dann ist die Basis unser gemeinsames Interesse an der Sache; unserer Erfahrung nach eine gute Situation, um Probleme zu lösen.

 

 

Und noch was:

Als Theaterlabor sind wir der Betreiber des TOR6 Theaterhaus, das heißt, neben unseren eigenen Angeboten gibt es bei uns im Haus auch Kulturveranstaltungen anderer Veranstalter. Deren Haltungen, Prioritäten und Notwendigkeiten sind andere als unsere und dem entsprechend auch deren Einlassregeln.

Uns ist bewusst, dass die Situation im TOR6 dadurch manchmal für Besucher:innen unübersichtlich ist, finden aber, dass diejenigen, die veranstalten und damit in Verantwortung sind, auch selbst entscheiden sollen, wie sie damit umgehen.

Wenn du also eine Veranstaltung im TOR6 besuchst, die von einem anderen Veranstalter durchgeführt wird, gelten die Regeln desjenigen Veranstalters. Auf unserer Webseite kannst du dem Link zu den jeweiligen Veranstaltern folgen und dich auf deren Seite informieren.